NETFY – Unsichtbarer Fahrrad-Tracker für Apple Find My
Der NETFY Saddle Mount Bike Tracker ist ein unauffälliger und leistungsstarker Fahrrad-Tracker, der nahtlos mit Apple Find My funktioniert. Direkt unter dem Sattel integriert, bleibt er nahezu unsichtbar und bietet zuverlässige Ortung, lange Batterielaufzeit und effektiven Diebstahlschutz.
Velodiebstahl in der Schweiz
Jährlich werden in der Schweiz über 30'000 Fahrräder gestohlen – mit steigender Tendenz, besonders bei E-Bikes, deren Durchschnittswert bei über 4'000 CHF liegt. Die Aufklärungsquote ist tief: Laut Polizeistatistik werden weniger als 5 % der gestohlenen Velos wiedergefunden. Ein GPS-Tracker ändert diese Chancen fundamental.
Gerade bei teuren E-Bikes, die unter die S-Pedelec-Kategorie fallen und ohnehin versicherungspflichtig sind, macht ein zusätzlicher Tracker besonders Sinn.
Der NETFY nutzt das riesige Apple Find My-Netzwerk mit Hunderten Millionen iPhones, iPads und Macs weltweit. Sobald ein Apple-Gerät in der Nähe ist, wird der Standort anonym und verschlüsselt übermittelt. In Städten wie Zürich, Bern oder Basel funktioniert die Ortung oft innerhalb weniger Minuten.
Die wichtigsten Features
Apple Find My kompatibel: Standortdaten über Millionen Apple-Geräte – anonym und verschlüsselt. Keine monatlichen Abokosten.
6 Monate Akkulaufzeit: Standard-CR2032-Knopfzelle, überall für unter 3 CHF erhältlich.
IPX6 wasserdicht: Rundum-Schutz vor Regen, Matsch und Schlamm.
Anti-Diebstahl-Montage: Versteckt im Sattelhalter, gesichert mit Spezialschrauben (T25 Torx).
GoPro-kompatibel: Integrierter GoPro-Adapter für Kombination mit Rücklichtern.
So funktioniert die Ortung
Der NETFY sendet ein Bluetooth-Signal aus, das von allen Apple-Geräten in der Nähe empfangen wird. Diese leiten den Standort verschlüsselt an Apples Server weiter. Als Besitzer siehst du den letzten bekannten Standort in der Find My-App. Du kannst auch eine Benachrichtigung einrichten, die dich warnt, sobald sich dein Velo bewegt.
Wichtig: Der Tracker nutzt Bluetooth und das Apple-Netzwerk, kein GPS. In ländlichen Gebieten kann die Ortung verzögert sein. In Städten und Agglomerationen funktioniert sie erfahrungsgemäss sehr zuverlässig.
Technische Daten
Verbindungen: Bluetooth 5.0, Apple Find My Network
Batterie: CR2032-Knopfzelle, bis zu 6 Monate
Kompatibilität: iPhone (iOS 14.5+), Mac (macOS Big Sur 11.1+)
Wasserschutz: IPX6
Garantie: 2 Jahre
Abmessungen: ca. 70 × 35 × 16 mm, 46 g
Lieferumfang
NETFY Saddle Mount Bike Tracker (mit integriertem GoPro-Adapter)
T25 Torx-Schlüssel für die Montage
Batterie (CR2032, vorinstalliert)
Schnellstartanleitung
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Sicher und sichtbar unterwegs – auch bei Dunkelheit
Rüsten Sie sich für die herbstliche Jahreszeit – mit Magicshine sicher und sichtbar unterwegs.
Wenn die Tage kürzer werden, Nebel aufzieht und die Dunkelheit früher einsetzt, wird gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr besonders wichtig. Gerade im Herbst und Winter steigt das Risiko für Unfälle mit Velofahrern deutlich an – laut Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) passieren über 40 % aller Velo-Unfälle bei eingeschränkten Sichtverhältnissen. Umso entscheidender ist es, rechtzeitig gesehen zu werden.
Für E-Bike-Fahrer gilt seit April 2022 die Tagfahrlicht-Pflicht – auch tagsüber muss das Frontlicht eingeschaltet sein. Im Herbst und Winter ist das aber für alle Velofahrer sinnvoll.
Warum Sichtbarkeit im Herbst so wichtig ist
Frühe Dämmerung: Schon am späten Nachmittag ist es oft dunkel – der Arbeitsweg nach Hause wird zur Nachtfahrt.
Nebel und Regen: Eingeschränkte Sichtverhältnisse erfordern starke, aktive Lichtquellen. Reflektoren allein reichen bei Nebel nicht aus.
Nasse Strassen: Reflexionen auf nassem Asphalt erschweren die Wahrnehmung – ein starkes Tagfahrlicht macht hier den Unterschied.
Kürzere Reaktionszeiten: Autofahrer sind bei schlechter Sicht weniger aufmerksam – wer früher gesehen wird, hat mehr Sicherheitsmarge.
Frontlichter – starke Leuchtkraft für den Weg nach vorn
Die Magicshine-Frontscheinwerfer bieten enorme Lichtleistung, lange Akkulaufzeit und verschiedene Modi. Wie viel Lumen du genau brauchst, erklärt unser Lumen-Guide. Für Pendler empfehlen wir eine kompakte Lampe mit 400 Lumen.
E-Bike-Fahrer profitieren von Lampen mit Direktanschluss, die vom Motor-Akku gespeist werden und nie separat geladen werden müssen.
Rücklichter – kleine Lichter mit grosser Wirkung
Die kompakten und hellen Rücklichter sorgen dafür, dass du auch von hinten rechtzeitig erkannt wirst. Besonders wertvoll ist die Bremslichtfunktion: Ein Beschleunigungssensor erkennt Bremsvorgänge und aktiviert automatisch ein helles Bremslicht. Der DayFlash-Modus sorgt zusätzlich dafür, dass das Rücklicht auch bei Tageslicht auffällt.
Tipps für sicheres Fahren im Herbst
Tagfahrlicht nutzen: Auch tagsüber macht ein Dauerlicht einen grossen Unterschied. Für E-Bikes ist es gesetzlich vorgeschrieben.
Akku vor der Fahrt prüfen: Kälte reduziert die Akkuleistung um bis zu 30 %. Im Winter die Lampe nach jeder Fahrt laden und bei Zimmertemperatur aufbewahren.
Ersatzlicht mitnehmen: Ein kompaktes Backup-Licht passt in jede Jackentasche.
Helm mit Licht: Eine Stirnlampe am Helm erhöht die Sichtbarkeit zusätzlich – besonders seitlich.
Reflektierende Kleidung: In Kombination mit aktiver Beleuchtung bietet reflektierende Kleidung den besten Schutz.
Sportbrille: Eine photochrome Sportbrille schützt bei wechselnden Lichtverhältnissen und Regen.
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Quellen: BFU – Unfallverhütung · TCS – Velo & E-Bike Tests
E-Bike ist nicht gleich E-Bike. In der Schweiz unterscheidet das Gesetz verschiedene Kategorien mit unterschiedlichen Regeln für Geschwindigkeit, Ausrüstung, Ausweis und Versicherung. Seit Juli 2025 gelten zudem neue Vorschriften für schwere E-Bikes und Cargo-Modelle. Dieser Überblick fasst alles Wichtige zusammen.
Die zwei Hauptkategorien
Langsames E-Bike (bis 25 km/h)
Die meisten verkauften E-Bikes in der Schweiz fallen in diese Kategorie. Der Motor unterstützt beim Treten bis maximal 25 km/h und hat eine Nenndauerleistung von bis zu 500 Watt. Diese E-Bikes gelten als Leicht-Motorfahrräder und sind die unkomplizierteste Wahl für Familien und Pendler.
Mindestalter: 16 Jahre (ab 16 ohne Ausweis, unter 16 mit Mofa-Ausweis Kategorie M)
Helmpflicht: Nein (aber dringend empfohlen)
Kontrollschild: Nicht nötig
Versicherung: Nicht obligatorisch (Privathaftpflicht empfohlen)
Radwege: Dürfen benutzt werden
Tagfahrlicht: Pflicht seit April 2022
Schnelles E-Bike / S-Pedelec (bis 45 km/h)
S-Pedelecs sind für längere Pendelstrecken attraktiv, bringen aber deutlich mehr Pflichten mit. Der Motor kann bis 45 km/h unterstützen und hat eine Leistung von bis zu 1000 Watt. Diese Kategorie gilt als Motorfahrrad und wird entsprechend strenger reguliert.
Mindestalter: 14 Jahre mit Ausweis Kategorie M, ab 16 ohne Ausweis
Helmpflicht: Ja (Velohelm genügt)
Kontrollschild: Ja (gelbes Kontrollschild)
Versicherung: Obligatorisch (Haftpflicht- und Unfallversicherung)
Radwege: Nur wenn signalisiert («E-Bike gestattet»)
Tagfahrlicht: Pflicht
Tacho: Obligatorisch
Rückspiegel: Obligatorisch
Vergleichstabelle
Merkmal
Langsames E-Bike (25 km/h)
S-Pedelec (45 km/h)
Motorleistung
bis 500 W
bis 1000 W
Unterstützung bis
25 km/h
45 km/h
Helmpflicht
Nein
Ja
Kontrollschild
Nein
Ja (gelb)
Versicherung
Freiwillig
Obligatorisch
Mindestalter
16 (bzw. 14 mit M)
14 mit M / 16 ohne
Radwege
Ja
Nur wenn signalisiert
Tagfahrlicht
Pflicht
Pflicht
Neu seit 1. Juli 2025: Cargo-E-Bikes
Per 1. Juli 2025 hat der Bundesrat neue Regeln für schwere E-Bikes und Cargo-Modelle erlassen. Die wichtigsten Änderungen gemäss nachhaltigleben.ch:
Gewichtslimite: Für bestimmte Kategorien gilt ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 450 kg
Brems- und Sicherheitsanforderungen: Strengere Vorschriften für Bremsen bei schweren Modellen
Kindertransport: Klare Regeln für den Transport von Kindern und Lasten
Diese Änderungen betreffen vor allem Familien mit Lastenrädern und gewerbliche Nutzer. Für klassische E-Bikes und S-Pedelecs ändert sich nichts.
Beleuchtungsvorschriften
Für alle E-Bike-Kategorien gelten strenge Beleuchtungsvorschriften. Die BFU fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
Tagfahrlicht: Seit April 2022 müssen alle E-Bikes auch tagsüber mit eingeschaltetem Frontlicht fahren
Nacht und Dämmerung: Front- und Rücklicht Pflicht
Reflektoren: Weisser Reflektor vorne, roter hinten, orangefarbene Pedalreflektoren
S-Pedelec: Beleuchtung muss fest verbaut sein und über den Motor-Akku gespeist werden
Eine ausführliche Erklärung findest du in unserem Artikel Tagfahrlicht-Pflicht am E-Bike. Wenn du nach der richtigen Lampe suchst, hilft unser Lumen-Guide: Velobeleuchtung richtig wählen.
Wo darf ich fahren?
Radwege
Langsame E-Bikes (25 km/h) dürfen alle Radwege benutzen – genau wie herkömmliche Velos. S-Pedelecs hingegen dürfen Radwege nur befahren, wenn diese ausdrücklich für Motorfahrräder signalisiert sind. In der Praxis heisst das: In vielen Städten müssen S-Pedelec-Fahrer auf der Strasse fahren.
Waldwege
Vorsicht auf Waldwegen: Laut einem Artikel des Beobachters dürfen S-Pedelecs auf Waldwegen grundsätzlich nicht fahren, da sie als Motorfahrzeuge gelten. Langsame E-Bikes sind auf den meisten Waldwegen erlaubt, solange keine lokale Signalisation dies einschränkt.
Trottoir und Fussgängerzonen
Für alle E-Bike-Kategorien gilt: Trottoirs und Fussgängerzonen sind tabu, es sei denn, ein Schild erlaubt es explizit (z.B. «Velo gestattet» mit Schritttempo-Gebot).
Häufige Irrtümer
«Ein E-Bike ist doch bloss ein Velo»
Für langsame E-Bikes stimmt das weitgehend – die Regeln sind ähnlich. Aber ein S-Pedelec ist rechtlich ein Motorfahrzeug mit allen dazugehörigen Pflichten.
«Ich brauche keinen Helm auf dem 25-km/h-E-Bike»
Rechtlich stimmt das. Aber die BFU empfiehlt dringend einen Helm – auch auf langsamen E-Bikes. Die Unfallstatistik zeigt, dass E-Bike-Unfälle häufig schwerer verlaufen als Velo-Unfälle, weil die Durchschnittsgeschwindigkeit höher ist.
«Mein E-Bike hat Licht, also bin ich auf der sicheren Seite»
Nur wenn das Licht auch eingeschaltet ist. Die Tagfahrlicht-Pflicht bedeutet, dass das Frontlicht bei jeder Fahrt brennen muss – auch bei strahlendem Sonnenschein. Mehr dazu in unserem Artikel zur Tagfahrlicht-Pflicht.
Die richtige Ausrüstung
Unabhängig von der Kategorie empfehlen wir diese Grundausstattung:
Frontlampe: Mindestens 400 Lumen mit Tagfahrmodus → Frontlampen entdecken
Rücklicht: Mit Bremslichtfunktion und DayFlash → Rücklichter entdecken
Helm: Bei S-Pedelecs Pflicht, sonst dringend empfohlen
Schloss und Tracker: Gegen Diebstahl → GPS-Tracker Guide
Für Pendler und Tourenfahrer empfehlen wir zusätzlich eine kompakte elektrische Luftpumpe und je nach Wetterlage eine Sportbrille.
Sicherheit beginnt bei der Sichtbarkeit
Egal welche E-Bike-Kategorie du fährst: Gute Sichtbarkeit ist der wichtigste Sicherheitsfaktor. Eine hochwertige Frontlampe und ein starkes Rücklicht schützen dich nicht nur vor Bussen, sondern vor allem vor Unfällen. Tipps für die dunkle Jahreszeit findest du in unserem Herbst-/Winter-Sicherheitsguide.
Quellen: BFU – E-Bike Gesetz Schweiz · Beobachter – E-Bike auf Waldwegen · TCS – Velo & E-Bike Ratgeber · nachhaltigleben.ch – E-Bike Ratgeber
Seit 2022 gilt in der Schweiz: E-Bikes müssen auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht fahren. Was viele Velofahrer nicht wissen – ein Verstoss kann eine Busse nach sich ziehen. Wir erklären, was das Gesetz genau verlangt, welche E-Bike-Kategorien betroffen sind und worauf du bei der Wahl deiner Beleuchtung achten solltest.
Was sagt das Gesetz?
Die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes ist in der Verkehrsregelnverordnung (VRV) verankert. Seit dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes – unabhängig von der Kategorie – bei Tag und Nacht mit eingeschaltetem Licht fahren. Diese Regelung gilt für:
Langsame E-Bikes (Motorunterstützung bis 25 km/h)
Schnelle E-Bikes / S-Pedelecs (Motorunterstützung bis 45 km/h)
Für herkömmliche Velos ohne Motor gilt die Tagfahrlicht-Pflicht nicht – dort muss das Licht nur bei Dunkelheit und schlechter Sicht eingeschaltet werden. Die BFU (Beratungsstelle für Unfallverhütung) empfiehlt allerdings, auch auf dem normalen Velo tagsüber mit Licht zu fahren.
Warum Tagfahrlicht?
E-Bikes sind deutlich schneller als herkömmliche Velos – besonders S-Pedelecs mit bis zu 45 km/h. Andere Verkehrsteilnehmer unterschätzen häufig die Geschwindigkeit von E-Bike-Fahrern. Ein eingeschaltetes Frontlicht macht den Fahrer deutlich früher sichtbar und gibt dem Gegenverkehr mehr Zeit zum Reagieren.
Studien der BFU zeigen, dass Velofahrer mit Tagfahrlicht bis zu 2,4 Sekunden früher wahrgenommen werden als ohne – das entspricht bei 50 km/h rund 30 Metern Bremsweg. Gerade an Kreuzungen, beim Abbiegen und in Kreiseln ist diese zusätzliche Reaktionszeit entscheidend.
Welche Beleuchtung erfüllt die Pflicht?
Das Gesetz verlangt ein nach vorne gerichtetes weisses oder gelbes Dauerlicht. Blinkende Modi sind als Tagfahrlicht nicht zulässig. Die Lampe muss fest am Velo montiert sein – eine Stirnlampe am Helm reicht als alleinige Lichtquelle nicht aus.
Für den Tagfahrmodus reichen bereits 100–400 Lumen aus. Viele moderne Frontlampen bieten einen speziellen DayFlash- oder Tagfahrlicht-Modus, der wenig Energie verbraucht und den Akku schont. Einige Modelle bieten auch einen Pulsmodus, der tagsüber besonders auffällig ist – achte aber darauf, dass dein Hauptlicht auf Dauerlicht steht.
Anforderungen im Überblick
Frontlicht: Weisses oder gelbes Dauerlicht, fest montiert
Rücklicht: Rotes Dauerlicht (nachts Pflicht, tagsüber empfohlen)
Reflektoren: Vorne weiss, hinten rot, an den Pedalen orange
Beim S-Pedelec: Beleuchtung muss fest verbaut und vom Motor gespeist sein
Bussen bei Verstössen
Wer ohne eingeschaltetes Tagfahrlicht auf dem E-Bike unterwegs ist, riskiert eine Ordnungsbusse von CHF 20 bis CHF 60. Das klingt nach wenig – aber im Falle eines Unfalls kann fehlendes Licht die Haftungsfrage erheblich beeinflussen. Wer ohne Beleuchtung in einen Unfall verwickelt wird, muss mit einer Mitschuld rechnen, auch wenn der andere Verkehrsteilnehmer den Fehler gemacht hat.
Laut einem Bericht des Beobachters sind auf Waldwegen zusätzliche Einschränkungen möglich: Einige Gemeinden und Kantone verbieten E-Bikes auf bestimmten Waldwegen ganz – auch dort drohen Bussen.
Tipps für die richtige Tagfahrbeleuchtung
Nicht jede Lampe eignet sich gleich gut als Tagfahrlicht. Hier die wichtigsten Kriterien:
Akkulaufzeit im Tagmodus
Da das Licht den ganzen Tag brennen soll, ist eine lange Akkulaufzeit im niedrigen Modus entscheidend. Modelle mit 8–20 Stunden Laufzeit im Eco-Modus sind ideal für Pendler, die morgens und abends fahren und nur einmal pro Woche laden möchten.
USB-C-Ladung
Lampen mit USB-C lassen sich überall laden – am Arbeitsplatz, im Zug oder per Powerbank. Das ist deutlich praktischer als proprietäre Ladekabel.
Schnellmontage
Wer mehrere Velos nutzt oder die Lampe gegen Diebstahl mitnimmt, profitiert von einer werkzeuglosen Montage. Gummi- oder Klicksysteme erlauben den Wechsel in Sekunden.
Helligkeit und Modi
Für den Tag reichen 200–400 Lumen im Dauermodus. Abends solltest du auf 600+ Lumen wechseln können. Modelle mit Fernbedienung am Lenker ermöglichen den Moduswechsel, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen.
Unsere Empfehlungen
Für Pendler und Alltagsfahrer empfehlen wir eine kompakte Frontlampe mit mindestens 400 Lumen und langem Eco-Modus. In unserer Frontlampen-Kollektion findest du Modelle für jeden Einsatzzweck – vom stadtauglichen Pendlerlicht bis zur Hochleistungslampe für unbeleuchtete Landstrassen.
Für maximale Sichtbarkeit empfiehlt sich die Kombination mit einem starken Rücklicht mit Bremslichtfunktion. So bist du rundum geschützt – auch ohne gesetzliche Pflicht für das Rücklicht am Tag.
Einen detaillierten Vergleich findest du in unserem Artikel Velobeleuchtung Schweiz: Frontlampen und Rücklichter im Vergleich. Wenn du wissen möchtest, welche Leuchtkraft du brauchst, hilft unser Lumen-Guide.
Häufige Fragen zur Tagfahrlicht-Pflicht
Gilt die Pflicht auch für normale Velos?
Nein. Die gesetzliche Tagfahrlicht-Pflicht betrifft nur E-Bikes. Für herkömmliche Velos wird Tagfahrlicht empfohlen, ist aber nicht vorgeschrieben.
Reicht ein Blinklicht am Tag?
Nein. Das Gesetz verlangt ein Dauerlicht. Blinkmodi dürfen zusätzlich verwendet werden, ersetzen aber das Dauerlicht nicht.
Muss das Rücklicht tagsüber auch leuchten?
Eine Tagfahrlicht-Pflicht besteht nur für das Frontlicht. Experten der BFU empfehlen aber, auch das Rücklicht tagsüber einzuschalten – es erhöht die Sichtbarkeit von hinten massiv.
Was ist mit fest verbauter E-Bike-Beleuchtung?
Viele E-Bikes haben eine ins Bordnetz integrierte Beleuchtung, die automatisch mit dem Motor einschaltet. Diese erfüllt die Tagfahrlicht-Pflicht. Wenn dein E-Bike keine integrierte Beleuchtung hat, musst du eine externe Lampe montieren.
Fazit
Die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes ist sinnvoll und leicht einzuhalten. Eine gute Frontlampe mit langem Akku kostet weniger als zwei Ordnungsbussen – und kann im Ernstfall Leben retten. Wer täglich pendelt, sollte auf eine Lampe mit USB-C-Ladung, langem Eco-Modus und schneller Montage setzen.
Mehr zu den allgemeinen E-Bike-Vorschriften in der Schweiz erfährst du in unserem Artikel E-Bike Kategorien Schweiz: Regeln, Pflichten und Ausrüstung.
Quellen: BFU – E-Bike Gesetz Schweiz · Beobachter – E-Bike auf Waldwegen · TCS – Velo & E-Bike Ratgeber · nachhaltigleben.ch – E-Bike Ratgeber
200, 1000 oder 5000 Lumen – die Leuchtkraft von Velolampen variiert enorm. Doch wie viel Licht braucht man wirklich? Die Antwort hängt davon ab, wo, wann und wie du fährst. Dieser Guide hilft dir, die richtige Helligkeit für deinen Einsatzzweck zu finden.
Was bedeutet Lumen überhaupt?
Lumen (lm) ist die Einheit für den gesamten Lichtstrom, den eine Lampe abgibt. Je höher der Wert, desto mehr Licht produziert die Lampe insgesamt. Aber Vorsicht: Mehr Lumen bedeuten nicht automatisch bessere Ausleuchtung – auch der Abstrahlwinkel, die Lichtverteilung und die Optik spielen eine entscheidende Rolle.
Zum Vergleich: Ein typisches Auto-Abblendlicht hat etwa 1000–1500 Lumen, fokussiert aber das Licht stark nach vorne. Eine Velolampe mit 1000 Lumen kann dagegen einen breiten Abstrahlwinkel haben und leuchtet dann flächig, aber weniger weit.
Lumen vs. Lux – der Unterschied
Lux misst die Beleuchtungsstärke an einem bestimmten Punkt – also wie viel Licht tatsächlich auf der Strasse ankommt. Für den schnellen Vergleich zwischen Lampen ist der Lumen-Wert praktikabler, weil er die Gesamtleistung der Lichtquelle beschreibt.
Wie viel Lumen für welchen Einsatz?
Stadt und Pendeln: 200–600 Lumen
In beleuchteten Stadtstrassen brauchst du nicht viel Eigenleuchtkraft – hier geht es vor allem darum, gesehen zu werden. 200–400 Lumen reichen für den Arbeitsweg in der Stadt völlig aus. Durch die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes muss die Lampe ohnehin den ganzen Tag laufen – ein sparsamer Modus mit 200 Lumen schont den Akku und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen.
Für Pendler, die auch unbeleuchtete Quartierstrassen durchqueren, sind 400–600 Lumen ideal. In diesem Bereich siehst du Schlaglöcher, Randsteine und Fussgänger rechtzeitig, ohne den Gegenverkehr zu blenden.
Landstrasse und Überlandfahrten: 600–1500 Lumen
Ausserhalb beleuchteter Ortschaften wird es ernst. Auf Landstrassen musst du selbst den Weg ausleuchten – und zwar weit genug voraus, um bei 25–30 km/h rechtzeitig reagieren zu können. Mindestens 600 Lumen sollten es hier sein, besser 1000–1500 Lumen.
Achte auf einen Abstrahlwinkel von mindestens 90°, damit auch die Strassenränder beleuchtet werden. Lampen mit Fernbedienung sind auf der Landstrasse besonders praktisch: Du kannst zwischen einem sparsamen Stadtmodus und voller Leistung wechseln, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen.
Trail, MTB und Gravel: 1500–5000 Lumen
Auf technischen Trails brauchst du maximale Ausleuchtung. Wurzeln, Steine und Geländekanten müssen frühzeitig erkannt werden – hier zählt jedes Lumen. Für Nightrides im Wald empfehlen wir mindestens 1500 Lumen, für anspruchsvolles Gelände 3000–5000 Lumen.
Die Kombination aus einer starken Lenkerlampe und einer Helmlampe ist für Trailfahrer das optimale Setup: Die Lenkerlampe leuchtet den Weg aus, die Helmlampe folgt dem Blick und beleuchtet Kurven und Hindernisse, bevor du sie erreichst.
Mehr zum Thema Nachtfahrten im Gelände findest du in unserem BikePacking-Guide.
E-Bike mit Direktanschluss
E-Bikes mit fest verbauter Beleuchtung nutzen den Motor-Akku als Stromquelle. Der Vorteil: unbegrenzte Laufzeit und kein separates Laden. Die Helligkeit liegt je nach Modell zwischen 1000 und 3000 Lumen. Einen detaillierten Vergleich findest du in unserem Artikel über E-Bike-Lampen mit Direktanschluss.
Nicht nur Lumen zählen: Weitere Faktoren
Abstrahlwinkel
Ein breiter Abstrahlwinkel (120°+) leuchtet mehr Fläche aus – ideal für Trails und Kurven. Ein engerer Winkel (60–90°) wirft das Licht weiter nach vorne – besser für gerade Strassen und höheres Tempo.
Akkulaufzeit
Mehr Lumen bedeuten mehr Stromverbrauch. Eine 2000-Lumen-Lampe auf voller Stufe hält typischerweise 1,5–3 Stunden. Im Eco-Modus (200–400 Lumen) sind 8–20 Stunden möglich. Für Pendler ist die Laufzeit im mittleren Modus der wichtigste Wert.
Lichtverteilung
Manche Lampen haben einen fokussierten Spot in der Mitte und einen breiteren Flutlichtbereich rundherum. Diese Kombination ist besonders effektiv: Der Spot reicht weit, das Flutlicht erhöht die periphere Sicht.
Wasserdichtigkeit
In der Schweiz regnet es oft. Achte auf mindestens IPX5 (Strahlwasser), besser IPX6 (starkes Strahlwasser). Für Allwetter-Pendler ist dies kein optionales Feature, sondern Pflicht.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck
Einsatz
Empfohlene Lumen
Empfehlung
Stadt / Pendler
200–600 lm
Kompakte Frontlampen
Landstrasse
600–1500 lm
Leistungsstarke Frontlampen
Trail / MTB
1500–5000 lm
Stirnlampen + Frontlampen
E-Bike
1000–3000 lm
Direktanschluss-Lampen
Für eine detaillierte Gegenüberstellung lies den Velobeleuchtungs-Vergleich.
Und das Rücklicht?
Rücklichter haben eine andere Aufgabe als Frontlampen: Sie sollen nicht den Weg ausleuchten, sondern dich von hinten sichtbar machen. Entscheidend sind hier die Leuchtkraft in Candela, der Abstrahlwinkel und Features wie Bremslichtfunktion und DayFlash-Modus.
Ein gutes Rücklicht sollte mindestens 180° Sichtbarkeit bieten und eine Akkulaufzeit von über 10 Stunden im Hauptmodus haben. Besonders praktisch sind Modelle mit USB-C-Ladung und automatischer Einschaltung durch Erschütterungssensoren.
Entdecke unsere Rücklicht-Kollektion.
Fazit: Lieber etwas mehr Lumen
Im Zweifelsfall ist mehr Lumen besser als weniger. Eine Lampe mit 1000 Lumen kann immer heruntergedimmt werden, aber eine 200-Lumen-Lampe kann nicht heller leuchten als ihr Maximum. Investiere lieber in eine leistungsstarke Lampe mit guter Akkulaufzeit und nutze im Alltag den sparsamen Modus.
Wichtig ist auch die Qualität der Optik: Eine gut konstruierte 800-Lumen-Lampe kann auf der Strasse besser ausleuchten als eine billige 2000-Lumen-Lampe mit schlechter Lichtverteilung. Deshalb lohnt sich der Blick auf unabhängige Testberichte – der TCS führt regelmässig Velobeleuchtungstests durch.
Vergiss nicht: Seit April 2022 gilt in der Schweiz die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes – deine Lampe muss also auch tagsüber brennen.
Quellen: TCS – Velo & E-Bike Tests · BFU – E-Bike Gesetz Schweiz · nachhaltigleben.ch – E-Bike Ratgeber